Ratz, ich hab eine Idee…

Immer weniger junge Männer sind bereit, sich ganz dem Herrn hinzugeben. Dass das nicht gut ist für die Statik des römisch-katholischen Glaubensgebäudes, liegt auf der hohlen Hand. Nun sind „Ratz und Meise“ auf eine geniale Idee gekommen, den so vorprogrammierten Untergang des Abendlandes abzuwenden. Nachdem sie zu der Glaubensgewissheit gekommen sind, dass unkoordiniertes Beten nichts bringt, wollen sie den Allmächtigen 960 Stunden am Stück mit Gebeten bearbeiten:
http://www.bittet.de/

Ich glaube, dem wird sich der himmlische Vater nicht entziehen können, und die Anzahl der Priesteramtskandidaten wird sprunghaft ansteigen. Andere Diözesen können das dann nachmachen, evtl. gegen eine kleine Franchise-Gebühr. Da der Herr aber bekanntlich unergründlich ist, muss auch mit der Möglichkeit eines weiteren Rückgangs der Bewerberzahlen gerechnet werden. Zumal es ja Gott gefallen hat, im Sommer einen Atheisten-Bus unfallfrei durchs Bistum Köln fahren zu lassen, dessen demoralisierende Wirkung sich bald zeigen könnte. Aber auch für eine konstant niedrige Bewerberzahl gäbe es die eine oder andere Erklärung: a) es wurde nicht inbrünstig genug gebetet, b) Gott hält von solch einem Dauerbeschuss nichts, c) die Effekte von Gebetskette und Buskampagne halten sich die Wage, d) ogottogott, nicht auszudenken.

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